• Denise Held - die Handanalytikerin - Potentialerkennerin

Der Schwätzer oder der Stumme als Lernaufgabe

Aktualisiert: 31. Juli

Frustriert, traurig und verzweifelt sitzt sie vor mir, meine ca. 30- jährige Klientin.

«Ich weiss nicht, woran es liegt, aber in meinem Leben läuft überhaupt nichts rund. Beruflich, privat und ich bin es müde, an Ort zu treten und nicht weiterzukommen. Ich habe schon vieles ausprobiert, doch habe ich noch keine Lösung für mich gefunden».

«Ja, dann lass uns mal in deine Hände schauen und wir gehen der Ursache auf den Grund» muntere ich meine Klienten auf.

Schon bald sehe ich in ihren Fingerkuppen ihre Lernaufgabe und kann die Spuren dieser Herausforderung auch in ihren Linien und anderer Aspekte in ihren Händen sehen.

«Kennst du das, dass du lieber nichts sagst, als dass du etwas falsches sagst und du dafür abgelehnt wirst? Wie war das früher in der Schule, hast du dich da immer gemeldet oder bist du zusammengezuckt, wenn dein Name fiel und du hättest etwas sagen sollen?» Ja, ich war eher die Stumme und ich sagte meine Meinung selten.»

«𝗗𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗟𝗲𝗿𝗻𝗮𝘂𝗳𝗴𝗮𝗯𝗲 liegt auf dem rechten kleinen Finger und damit verbindet man alles, was mit Sprachausdruck zur Aussenwelt, sich Gehör verschaffen, Kontakt aufnehmen mit der Welt, Täuschung im aussen, sich etwas vormachen etc., zu tun hat».

Damit du dies besser verstehst, gebe ich dir noch ein paar Beispiele wie sich dies in einem Extrem des «zuwenig» und dem anderen Extrem «zuviel» zeigen kann. Das optimale wäre die Balance zwischen diesen zwei Polen:


Der Stumme …hat Mühe, andere zu überzeugen, man macht dies nicht gerne .. sagt nicht, was er wirklich denkt, sondern das, was die anderen hören wollen .. leidet darunter, wenn er nicht gehört und verstanden wird

Oder


Der Schwätzer

…spricht im Monolog und vergisst den Dialog .. redet um den heissen Brei herum .. mischt sich in Angelegenheit ein, die ihn nichts angehen etc.

«Lass uns nun alle Aspekte zusammenfügen und uns das Kernthema formulieren». Nachdem wir alle wichtigen Aspekte zusammengefügt hatten und ich meiner Klientin aufzeigen konnte, wo der Schuh drückt und was ihre Themen sind, schaue ich in glückliche und hoffnungsvolle Augen.

«Endlich, weiss ich, warum mein Leben bis jetzt so gewesen ist. Ab heute nehme ich das Steuer wieder in die Hand und mache mich an meine Lernaufgabe, damit ich besser in meinen Lebenszweck komme, nämlich meinen Innovationsgeit und Erfindergabe ausleben und meine Nische finden.

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